Graziella Rossi

Sabina Spielrein, Rossi Russius & das Saxophon

Monolog für eine Schauspielerin und ein Saxophon

Produktion: Theater Stadelhofen

Regie: Klaus Henner Russius
Saxophon: Harry White

 

Graziella Rossi vertrete ich noch bis Ende Juni 2019.
Alle bereits vereinbarten Gastspiele werde ich selbstverständlich noch begleiten.

Freud, Jung und Klein haben sich auf sie berufen, übernahmen ihre Ideen, die Nazis nahmen ihr das Leben.

Die russisch-jüdische Psychiaterin Sabina Spielrein (1885-1942), Patientin von C.G. Jung, erlebte die grossen politischen Tragödien, die im letzten Jahrhundert Europa heimgesucht haben, am eigenen Leib. In ihrem wechselhaften, ja dramatischen Leben, das sie von ihrem Geburtsort Rostow am Don über Zürich, Wien, Berlin, Moskau wieder nach Rostow führte, wurde sie das Opfer schicksalshafter Strömungen der Zeit. Als Patientin von C.G. Jung kam sie 1904 in die Irrenheilanstalt Burghölzli in Zürich, studierte hier nach ihrer Genesung Medizin und beschäftigte sich als Psychoanalytikerin intensiv mit dem Seelenleben von Kindern.

Website Graziella Rossi

Dokumentation (7 Seiten)

Graziella Rossi

«Mara – Vom Leben und Sterben
einer russischen Femme Fatale»

von Viktorija Tokarjewa

Monolog für eine Schauspielerin

Produktion: sogar theater

Regie: Klaus Henner Russius
Bühnenfassung: Rossi / Russius
Deutsch: Angelika Schneider
Rechte bei Diogenes Verlag Zürich

Premiere 19. Januar 2017 im Sogar Theater

Viktorija Tokarjewa, 1937 in St. Petersburg geboren, ausgebildete Konzertpianistin und Drehbuchautorin, arbeitete als Gesangslehrerin und Fernsehredakteurin,
bevor sie 1964 ihre erste Erzählung veröffentlichte. Sie bezeichnet Anton Tschechov als ihren literarischen Lehrer. Heute gehört sie selbst zu den Klassikern der russischen Literatur. Viktorija Tokarjewas Geschichten sind meist kurz und von elementarer Wucht. Der Stil knapp, gnadenlos heiter, von sarkastischer Lakonie - Slapstick.

 

Dokumentation (10 Seiten)

Graziella Rossi

Colette's Tagebuch

Monolog für eine Schauspielerin und Musik

Klavier: Eriko Kagawa
Konzept: Daniel Fueter
Regie: Peter Schweiger
Rechte: Alte&Feier

Premiere: 24. September 2019 Theater Rigiblick, Zürich

Colette eigentlich Sidonie-Gabrielle Claudine Colette; wurde am 28. Januar 1873 in Saint-Sauveur-en-Puisaye geboren. Als jüngste von drei älteren Geschwister besuchte sie keine weiterführende Schule, wurde jedoch von ihrem literarisch interessierten Vater sowie vor allem von der klugen und verständnisvollen Mutter gefördert, mit der sie später in engem Briefkontakt blieb. Bei einer Reise nach Paris lernte sie 1889 im Alter von 16 Jahren den 30-jährigen Henry Gauthier-Villars kennen, der sich dort schon einen gewissen Namen als Literat und Salonlöwe gemacht hatte. 1893 heiratete sie ihn. Bald erkannte er ihr Schreibtalent. Unter seinem Pseudonym «Willy» verfasste sie ab 1896 eine Serie erfolgreicher Romane, die in der Ich-Form und autobiographischen Elementen die Geschichte einer jungen Frau erzählen.

Colette war die erste Französin, die mit einem Staatsbegräbnis geehrt wurde. Sie war die erfolgreichste französische Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts.